Gute Nachrichten aus Chemnitz


Die Mitarbeiter in Chemnitz dürften tanzen vor Glück!

Es gibt mehr Geld! Denn so langsam beginnen auch die Politiker offenbar zu verstehen, dass Kultur nicht nur schön ist und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, sondern auch teuer und jährlich teurer - und dass die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen die Theaterlandschaft an den Rand der Existenz drücken. Nun fließt endlich mal wieder mehr Geld in die Kulturbudgets - und zwar im Freistaat Sachsen!


40 Millionen Euro zur Stärkung der regionalen Kultur, 28 Millionen davon für die kommunalen Theater und Orchestern, pro Jahr also sieben Millionen - das sind die wunderbaren Neuigkeiten, die nicht nur den Intendanten der Städtischen Theater Chemnitz und Vorsitzenden des sächsischen Landesverbandes des Deutschen Bühnenvereins, Christoph Dittrich, erfreuen. Er sieht in der Entscheidung "Ein sehr gutes Zeichen für die Theater und Orchester im Kulturland Sachsen". Seine Mitarbeiter an den Bühnen in Chemnitz bekommen ab Januar mehr Geld.


Das hat die Stadt Chemnitz nun beschlossen. Die Kommunen haben nämlich auch noch bei der ganzen Sache mitzureden. Immerhin gibt es das Ganze nicht ohne Auflagen: "Sieben Millionen Euro pro Jahr kommen zusätzlich, wenn die Kommunen einen Strukturentwicklungsplan aufstellen, wo sie versichern, dass sie die Tarife für die Beschäftigten in den Theatern und Orchestern erhöhen", so Birgit Fritz, MDR KULTUR-Landeskorrespondentin Sachsen. Chemnitz ist da nun ganz vorne mit dabei. Bravo!


#geldfürkultur #theaterlandschaftdeutschland #mehrsubventionen #theaterchemnitz #sachsen #kulturpolitik #haustarifvertrag

0 Ansichten

    © 2020 K2MPR